EK07D2,Gerätevorstellung: Projekt 2070

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basteljero
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EK07D2,Gerätevorstellung: Projekt 2070

Beitrag von basteljero » 09 Nov 2019, 13:26

Moin,
Ein Fehler in meinem Gerät bewog mich zwei weitere "defekte" zu erstehen, die für überschaubaren Betrag von der
Firma "Elkra" als "defekt mit möglichen Fehlteilen" in Schweinfurt angeboten wurden (derzeit noch werden).

Ich entschloss mich zur Abholung, und vor Ort nahm ich noch ein weiteres Gerät dazu, es wäre Unsinn gewesen
sich die bereits überwiesenen Transportkosten wieder auszahlen zu lassen.
Außerdem waren die Geräte optisch in weitaus besserem Zustand, als ich erwartet hatte.
Fachkundig ein wenig gereinigt und dabei die Frontplatten-Beschriftung geschont.
Allerdings hatten wir auch einen etwas höheren Preis vereinbart, weil ich gerne "grundgeprüfte" Geräte
erworben hätte.
Da ich gerade am Renovieren bin, war ein provisorischer Arbeitsplatz schnell eingerichtet.
Ein Haufen Arbeit 2019-11-06.jpg
Ein Haufen Arbeit 2019-11-06.jpg (181.83 KiB) 20 mal betrachtet
Den Geräten gab ich gleich Namen: Lothar (links oben), Hermann (rechts oben), Phönix (unten),
der sofort als Ersatzteilträger herhalten musste :
Während Hermann schon von Anfang an im Grunde lief (nur in den Bereichen X bis XII
wird nicht gefangen), benötigte Lothar Netzfilter sowie die beiden ZF-Baugruppen von Phönix.
Den Netzfilter hatte mir Herr Kraus (senior) noch vor meiner Abfahrt in die Hand gedrückt.
Lothar kann derzeit zwar nur Mittelwelle richtig empfangen, aber das langt schon für England... :roll:
(Absolute Radio, 1215 kHz)
Lothar Frontplattenmontage 2019-11-08.jpg
Lothar Frontplattenmontage 2019-11-08.jpg (132.63 KiB) 20 mal betrachtet
Hier ein Bild unmittelbar nach Frontplattenmontage, es ist sichtbar, welche Bedienknöpfe bei
Demontage belassen werden können. Nicht vergessen auf der Rückseite die Verbindung
zum NF-Teil zu lösen (Kardangelenk Achse "NF-Regelung").

Der Grundstock für das "Museums-Projekt 2070" ist gelegt: Ziel ist es, zwei der Geräte mit Zubehör zu
versehen und zumindest theoretisch möglich zu machen, das die Geräte später betriebsbereit
präsentiert werden können.
Lothar und Hermann bei Nacht_2019-11-08.jpg
Lothar und Hermann bei Nacht_2019-11-08.jpg (66.17 KiB) 20 mal betrachtet
Es ist schwer das Gefühl zu beschreiben, wenn man ein fast 60 Jahre altes Gerät wieder zum Leben
erweckt hat, dass wer weiß wie viele Jahre in irgendeinem Lager auf seine Reaktivierung gewartet hat.
Und dabei war eigentlich nur Öl im Spiel, da die Baugruppen des EK recht einfach zu wechseln sind.

Eine Menge ist später natürlich noch zu tun, besonders in den KW-Bereichen, aber jetzt muss erstmal
die Wohnung renoviert werden.
Außerdem benötige ich noch weitere Verbindungen, damit ich die Baugruppen getrennt vom Baugruppen-Träger
betreiben und reparieren kann.
Bis jetzt kann ich nur Netzteil und Frontplatte seperat betreiben.

Jens

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