Netzspannungsüberwachung

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Messtechniker
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Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Messtechniker »

Wenn 2 Rechner auf der gleichen Phase gleichzeitig neu starten
wirds nach dem Wechsel der Phase, Zeit für eine Netzspannungsüberwachung.
In dieser Firma wird geschweißt, 30 kW Motoren angelassen und abgeschaltet, etliche Drehbänke, Trennjäger, Abkantbänke (auch gut zur Vernichtung von HDDs) betrieben, usw. und dann funkt auch noch die Solaranlage dazwischen. Das kann einfach nicht gut gehen.

Mein schnell zusammengeklöppelter Schaltungsvorschlag dazu hier:
Netzspannungsmonitor.jpg
Netzspannungsmonitor.jpg (62.7 KiB) 7129 mal betrachtet
Noch irgendwelche Ideen dazu?
Netzfrequenzlupe brauche ich nicht.
Bitte keine Eierlegendewollmilchsau draus machen. :mrgreen:

Der Trafo entscheidet sich nach Betrachung der Bastelkiste....
Die grüne Netzbuchse is dann für den Läppi, der die Langzeitaufzeichnung macht.

So viel Dreck und Spannungseinbrüche auf der Netzspannung heutzutage. :oops:
Stefan564B
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Re: Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Stefan564B »

Hi,

anstatt einem Trafo würde ich einen Messwandler einsetzen, ich denke das gibt eine bessere
Signalqualität.

Ansonsten eine Frage :
gibt es dort wirklich massive Probleme?
Bin selbst im Maschinenbau unterwegs als Chef-Eli und Admin, ein Haufen Schweißgeräte, Drehbänke und
Abkantpressen sind im Einsatz.
Mit unseren PCs haben wir keine Probleme.
Kann es sein das es ein Problem mit Übergangswiderständen in der Installation gibt?

Gruß Stefan
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Messtechniker
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Re: Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Messtechniker »

Nuja, massiv sind die Probleme nicht wirklich. So alle 2 bis 4 Monate kommt
es in dem Zweig der Phase zu gleichzeitigen Neustarts 2er baugleicher Rechner.
Übigens genau wie bei mit Zuhause bei einem aus 3 mach 1 Rechner (350 m weg) aber zu anderen Zeiten.
Ein weiterer bis auf die Graka baugleicher Rechner bei mir muckt allerdings nicht.
Selbst an Samstagen wo in der Werkstatt nix betrieben wird.
Die anderen Phasen im Büro haben das Problem nicht.
Man könnte auch daran denken, die inzwischen 10 a alten PC Netzteile zu erneuern.
Aber solange die auf der anderen Phase laufen, seis drum.

Es ist halt in der Industrie, wo alles lange - gerne auch mal 40 a und länger - genutzt wird.
Mit der Einstellung der Comupter/Software-Hersteller am liebsten "fire and forget" kann man da wenig anfangen.

Gute Idee mit dem Messwandler. Für auf die Schnelle soll ein Trafo genügen,
um die Brown-outs zu dokumentieren.
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Messtechniker
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Re: Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Messtechniker »

Da is mir doch glatt noch was eingefallen:
PC-Betriebsüberwachung über den Lautsprecherausgang.
Zur besseren Korrelation zwischen Spannungsaussetzer und PC-Neustart.
Gehäuse ist schon in Arbeit. Wie immer in ATX. Für mich der doofe Teil.
Bin halt nich so der Homo Mechanikus.
Henrik_V
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Re: Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Henrik_V »

Wenn eh schon Läppi dran ist, hätte ich nur dessen Soundkarte verwendet. dann eher Faktor 400 bis 600 runtergeteilt um auch noch ein paar kleiner Spikes erfassen zu können

UND wg der Transienten dem noch etwas Überspannungsschutz spendiert. ( ich nehm da gerne zwei LEDs antiparallel und eine StRohmbremse)
Gruß Henrik

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Messtechniker
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Re: Netzspannungsüberwachung

Beitrag von Messtechniker »

Henrik_V hat geschrieben: 18 Okt 2023, 11:17 Wenn eh schon Läppi dran ist, hätte ich nur dessen Soundkarte verwendet.
So ist der Plan.
Kanal L: Runtergeteilte Netzspannung. Faktor wird durch die Praxis bestimmt. 500 kommt schon gut hin. 230 V gibt ca. 0,5 V.
Headroom messe ich noch.
Kanal R: 1 kHz Sinus oder so oder irgendwas vom Line out am PC nur um zu loggen wann der PC neu startet.

Nachtrag: Messungen am PC Line OUT: Max. Spannung: ca. 1,2 V rms (ca. 3,7 V pp) Ri = 200 Ohm. Damit kann man nicht mal ne LED betreiben. Muss also ein extra Verstärker mit USB Spannungsversorgung her. Grummel. Is also nix mit "quick and dirty".
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