Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

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chronos42
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Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von chronos42 »

Letzte Woche endete die HAM Radio in Friedrichshafen. Zwei mal war sie ja aus den bekannten Gründen ausgefallen. Da ich noch einen Hotelgutschein hatte, der bereits zwei mal verlängert wurde und jetzt abgelaufen wäre, bin ich wieder hin dieses Jahr.

Mein Fazit zur Veranstaltung: Für die nächsten Monate habe ich genug alte Männer gesehen, das Durchschnittsalter bei Besuchern und Verkäufern liegt mittlerweile bei gefühlt 70 Jahren, die Zahl der Aussteller und Privatverkäufer ist abermals etwas zurückgegangen, realistisch gesehen sind das nur noch eineinhalb Hallen plus die mit den kommerziellen Ausstellern, wo auch nichts großartig los war. Bereits gegen Nachmittag ging der Besucherandrang merklich zurück. Mal sehen wie lange sich das noch lohnt für die Veranstalter.

Von ein paar anderen kleineren Käufen abgesehen war nur ein großes Gerät dabei, welches mit mir die Hallen verlassen hat, der Tek TDS 5104. Das ist ein 4-Kanal Digitaloszilloskop mit 1GHz Bandbreite und 5GS/Sec. Ausgestattet mit einem sehr großen LCD Bildschirm und Windows. Leider ist es eine alte Version des Gerätes mit Windows ME, neuere Varianten hatten ein deutlich leistungsfähigeres PC-Mainboard und Windows 2000. (Um es vorweg zu nehmen: Es läuft trotzdem gut damit.)
Weitere Infos findet man u.a. bei Tek-Wiki, ich muss das jetzt nicht alles nochmal schreiben.

Das Gerät war auf der Messe eingeschaltet und zeigte nur eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm in Textform. Sinngemäß stand da, dass Windows mit der falschen Grafikkarte gestartet ist und die Oszilloskopfunktion deswegen nicht läuft. Das Gerät hat für die Oszilloskopfunktion einen eigenen Grafikchip, der das LCD Display ansteuert, ein anderer Grafik-Core befindet sich in dem Intel Chipsatz des Mainboards. Dieser wird normalerweise nicht verwendet, außer bei BIOS Einstellungen. Warum Tek das so gelöst hat ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.
Nun, die Ham Radio ist nicht die Veranstaltung für Käufer, die sofort ahnen, was da passiert ist. Die sehen ein sehr komplexes Gerät mit einer Boot-Fehlermeldung und laufen weiter.
Ich konnte das Gerät für einen wirklich kleinen Betrag kaufen, gerade mal dreistellig. Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen. Aber nur fast...
Zurück im Hotel das Service Manual heruntergeladen, meine Vermutung wurde weiter bestätigt.

Zu Hause das Gerät dann geöffnet. Zunächst ein Gruß an den Trottel, der die obere Kuststoffabdechung nach oben weghebeln wollte und dabei zwei Kunststoffhalter abgebrochen hat. :( Im Manual steht genau, wie man das Gerät öffnet, ohne Gewalt. Zum Glück lagen die Teile noch im Gerät und liesen sich wieder ankleben.
Erste Messung: Bios Batterie. Wie erwartet leer, was nach 20 jahren nicht besonders überrascht. Neue CR 2032 rein, Bios Setup neu konfiguriert, dabei die richtige Grafikkarte ausgewählt, Gerät gestartet, es lief problemlos hoch in den Oszilloskopbetrieb. Selbsttsts bringen keine Fehler, SPC läuft problemlos durch. 8-)
Als Nächstes habe ich das Gerät zerlegt, gereinigt und (ganz wichtig) ein Image von der Festplatte erstellt, eine IDE-SSD ist bestellt und wird sie ersetzen. Die alte IBM Travelstar Notebookplatte ist zum Glück noch in gutem Zustand, alle Daten liesen sich problemlos auslesen und sichern.
Macrium Reflect konnte die FAT Partition problemlos sichern. Zwei Dinge sollte man unbedingt beachten:

1: Ein Vollständiges Image erstellen, kein sog. intelligentes. Somit werden auch eventuell versteckte Dateien mit kopiert.

2: Die Festplatte habe ich über einen USB-IDE Adapter angeschlossen an meinen Laborrechner. AUF KEINEN FALL sollte man dann Windows starten, denn das schreibt dann irgendwelche Daten auf die Platte, man weiß nie, was das für Folgen hat bei dieser Anwendung. Stattdessen startet man das Backup-Programm von einem von diesem Programm erzeugten bootfähigen Stick, der lädt sein eigenes Betriebssystem, welchen nichts auf der Platte verändert.

Einziges verbliebenes Problem sind noch zwei Drehgeber auf der Bedieneinheit, diese haben massive Kontaktprobleme. Leider ist das so eine bescheuerte Tek Konstruktion, bei der die Kunststoffabdeckungen der Geber fest mit der Leiterplatte verbunden sind. Zerstörungsfrei ist das nicht zu öffnen und zu reinigen, da muss ich mir noch was einfallen lassen.

Sollte jemand die Recovery CD und die Field Adjustment CD für diese Gerät haben, dann wäre ich für eine Kopie sehr dankbar. (Windows ME Version, Gerät ohne Index B)

Gruß
Karlheinz
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Matt
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Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von Matt »

Willkommen in TDS5k Club.
Ich nutze TDS5054B-NV (Touchlose Version, nachgerüstet , ich habe zugriffe auf Panel mit Touch)

Ich war am Freitag auf HAMradio, habe auch nicht viel gekauft. 110€ ausgegeben.

Zu Grafikkarte: Daran liegt dass Tek "greenscreening" nutzt, wo Bild von DSO direkt zu Grafikspeicher von Grafikchip (C&T B65550 ) geschrieben wird oder ähnlich, ohne CPU von ihre Arbeit abzulenken lässt.
Wenn Batterie leer ist, dann lädt BIOS Standardeinstellung und oft wird nach nur AGP Grafikkarte gesucht (oder nicht, je nach BIOS)
-> Das hast du dieser Fehler - > Glückwunsch für gute Fang.


zu Festplatte: Lass mit IDE SSD und holt dir SATA-IDE Adapter und irgendwelchere (ältere SATA SSD)
In TDS5054B-NV ist Intel Pentium 4-Mainboard verbaut. Ihre Neuigkeit ist SATA Port (erste Generation ist etwas zickig,lief aber problemlos mit 64GB SSD)
Aber bei ältere Gerät ist SATA Port vergebens zu suchen.
CPU in alte Modell Pentium 3, korrekt ?


Meine Planung: Pentium 4 Mainboard wird durch Core2Duo Bretter ersetzen (das wird Winterprojekt)
Freund von mir hat ihre bereits umgebaut. (Thermische Gründe und schnellere FFT )

Grüß
Matt
chronos42
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Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von chronos42 »

Hallo Matt,

das ist anscheinend wirklich eines der ersten 5k Geräte, verbaut ist ein Intel Mainboard mit einem Celeron 800. Das reicht für Windows ME, Windows 2000 würde da keinen Spaß machen. Es waren auch nur 128MB (nachträglich korrigiert) Hauptspeicher bestückt. Für unter 5 Euro habe ich ein baugleiches, zweites RAM Modul bekommen, jetzt hat er wenigstens 256MB (nachträglich korrigiert).

Das Bios stellt mit den Defaulteinstellungen tatsächlich immer den internen AGB Bus ein wenn die Batterie leer ist, das war mir schon fast klar, als ich das Gerät gesehen habe.

Der Grafikchip auf dem Digitalboard des ACQ Teils ist über eine PCI Bridge an den PC und damit an Windows angebunden, das komplette Fensterhandling macht Windows. nur das Fenster mit der Scope-Funktion scheint von dem PowerPC zu kommen, wahrscheinlich ein Video-Datenstream, der über den Windows-Bildschirm gelegt wird, das würde das gesamte Konzept erklären. Es erklärt auch, warum man das Oszilloskop-Fenster nicht verschieben oder skalieren kann, man kann es nur schließen, dann ist man auf dem Windows Desktop.
Ich werde jetzt erst mal eine IDE SSD nehmen, auch wenn eine SSD für Windows ME nicht gut geeignet ist, sie wird mit Sicherheit immer langsamer werden und auch vorzeitig verschleißen, TRIM und wear-leveling waren vor 20 Jahren noch unbekannt.Mit SATA-IDE Adaptern habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, das gab immer Ärger und war unzuverlässig. Zudem wird das Bios mit einer einigermaßen aktuellen SATA Platte nichts anfangen können. Eine 32GB IDE-SSD erscheint mir da problemloser. Auf der eingebauten Notebook-Festplatte ist die Partition sogar nur 5GB groß, obwohl die Platte eine Kapazität von 20GB hat.
Das Floppylaufwerk war auch defekt, diese slimline Floppies sterben wie die Fliegen. Jetzt ist eines von denen drin, welche Du mir mal hast zukommen lassen, das funktioniert.

Vielleicht mache ich einen Umbau auf ein anderes Board auch mal, aber ohne die exakt passenden Treiber wird das schwer. Es gibt leider auch mindestens zwei Varianten des Digitalboards zwischen dem PC-Board und dem ACQ Board. Das wird ein elendes Gefrickel, zudem weiß ich noch nicht, wo ich die ganzen Treiber hernehmen soll. Wichtiger wäre es, jetzt erst mal alle Optionen nachzurüsten. Wundert mich, dass der Windows Prozessor die FFT berechet, also Daten vom PowerPC über PCI auf den PC und dann wieder zurück auf dem gleichen Weg und über den PowerPC in den C&T Grafikchip. Nun ja, wie auch immer, da wird der Celeron gut ausgelastet sein bei meinem Gerät. Habe das nur mal kurz getestet, langsam kam mir das aber tatsächlich nicht vor. Kann auch nicht weitermachen, da ich schon wieder unterwegs bin.

Ja, ansonsten habe ich auch fast nichts gekauft, paar Halbleiter und ein Tek Timemark Generator (TG 501) mit einem kuriosen Fehler. Brauche ich nicht wirklich, ich habe ja schon einen in der neuesten Ausführung und in perfektem Zustand, aber egal, kann man immer wieder mal verkaufen, wenn er wieder läuft.

Gruß
Karlheinz
Zuletzt geändert von chronos42 am 04 Jul 2022, 18:13, insgesamt 7-mal geändert.
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Matt
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Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von Matt »

Treiber ist bei Mainboard-Tausch keine grosse Thema, (meiste lässt mit Standard-Treiber betreiben und bei paar Punkte ingoriert man einfach)
Windows 2000 läuft auch auf Celeron 800 gut. (nicht mit WinXP SP2/3 vergleichbar.)
Aus dieser Rechner kann man nicht viel rausholen, wenn man nicht Tualatin CPU verbauen kann.
Insiderwissen: Celeron 800 ist abgespeckte Pentium III basiert Coppermine, allerdings hat man beim Coppermine-Celeron zu wenig beschnittet, sodass es kaum langsamer als Pentium III mit gleiche Takt ist.
In meine Gerät ist Celeron 2.0 GHz verbaut, der ich zur Pentium 4 2.8 Ghz umgerüstet habe, da steigt Rechnenleistung schon bis zu 10 fach (je nach Speichertiefe von FFT ) Intel hat beim Celeron basiert P4 stark gekrüppelt.

128kb kam mir arg wenig vor (128MB wäre korrekt ;-) )

IDE Sata Adapter. Ich benutze nur Adapter mit jmircon Converterchip, der ist problemlos. Ich schreibe nicht ohne Grund: ältere SSD beherrscht Modi, der man für IDE braucht und ältere SSD hält ihre Daten besser als neuerer. Eine Tipp: Setzt Auslagerungsdatei auf 0MB bzw. kleinste Werte (kann sein dass Windows meckern), dafür wird SSD wirklich geschont.
(Details zu Modi habe ich vergessen, JEDEC-Norm zu aktuelle SSD garantiert nur 3 Monat Datenerhaltung)

Es gibt bestimmte Slim-Floppy, wo ich sofort Hammer zücke, wenn ich "W1D" auf Aufkleber fand. (Insiderwissen: Unzuverlässigste Diskettenlaufwerk aller Zeit, Riemenproblem ) W1D wird in viele Gerät verbaut (Lecory DSO, viele Notebook, etc.)
Ich hatte Diskettenlaufwerk von runtergefallene LeCrap 9346 ausgebaut und las "Citizen W1D", schon flog Laufwerk ungeprüft sofort ins Mülleimer.
Und eben hat man mir Peacock 486er Notebook geschenkt: Diskettenlaufwerk funktioniert nicht -> falls es wirklich W1D ist -> reiss ich raus und haut in Müll. ( Ja, ich HASSE W1D , seit 20j )
chronos42
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Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von chronos42 »

Hallo Matt, 128 MB natürlich,hast recht. Ein Klassiker :lol:
Ist trotzdem wenig, wenn noch andere Applikationen laufen.
Ein Grund für die Vergrößerung des Ram war die Auslagerungsdatei, Windows nutzt das dann hoffentlich seltener. Die Infos zum Datenerhalt bei SSDs sind mir bekannt, ich hatte aber noch nie Probleme damit, auch jahrlange spannungslose Lagerung führten nie zum Datenverlust.
Mit Treibern meine ich speziell die Tek spezifischen. Das sind der Treiber für den C&T Grafikchip, ein USB Treiber für das Fontpanel, der Treiber für das Logic-Board, der GPIB Controller und selbstverständlich die Scope Applikationssoftware selbst. Das liegt alles in Unterverzeichnissen auf der Platte, man könnte es davon jederzeit wieder neu installieren. Nur werden diese Treiber vermutlich nicht alle unter W2K funktionieren. Das Mainboard ist auch nicht wirklich aufrüstbar, die CPU Stromversorgung gibt das nicht her. Es müsste also ein komplett anderes Board rein mit dem richtigen Formfaktor, das Netzteil hättte dann auch kaum noch Reserven. Das ist eine Anfertigung für Tek mit einem zusätzlichen Spannungsstecker. Das ist mir alles derzeit zu aufwendig, es läuft ja ausreichend schnell.
Touch Bildschirm hat meiner nicht, ich weiß auch nicht ob das nachrüstbar wäre. Auf dem Digitalboard fehlt neben dem Grafikanschluss ein Chip, möglicherweise ein nicht bestückter Touchcontroller. Derzeit läuft es mit einer 3 Euro USB Maus, das genügt mir.
Bin noch auf der Suche nach einem Key-Generator für die Optionen den es mal gegeben haben muss laut EEV-Blog Forum.
chronos42
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Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von chronos42 »

Hi,
So, noch der Abschluss zu diesem Gerät.
Die IDE-SSD Platte für den Ersatz der 20 Jahre alten IBM Travelstar Festplatte ist angekommen, es handelt sich um eine 2,5" SSD mit IDE Anschluss und 32GB Kapazität. Hersteller ist Transcend.
Zuerst habe ich das bereits erstellte Image auf die SSD gespielt, dabei wurde auch die ursprüngliche Partitionsgröße von 5GB auf die vollen 32GB der SSD erweitert.
Im nächsten Schritt wurde dann die SSD gegen die alte Festplatte getauscht. Es ist recht aufwendig bei diesem Gerät die Platte zu tauschen, man muss dazu eine Menge abschrauben. Das wurde nicht besonders gut gelöst von Tek. Spätere Geräte haben anscheinend eine viel besser zugängliche 3,5" HD eingebaut.

Nachdem alles wieder zusammengebastelt war, kam der erste Schritt, die Einbindung der Platte durch das Bios des PC-Mainboards.
Das war vollkommen problemlos, das Bios erkannte die SSD automatisch mit den richtigen Parametern, das war schon mal sehr gut.
Ok, Bioseinstellung speichern und Neustart.
Entgegen aller meiner Befürchtungen und aller negativer PC-Erlebnisse aus jahrzehntelanger Beschäftigung mit PCs startete Windows ME ohne irgendwelche Probleme. Auch die Oszilloskopapplikation lief sofort fehlerei hoch. Das alles läuft, wie erwartet, auch wesentlich schneller als mit der alten Notebook-Festplatte.
Das war wirklich unspektakulär. Bei diesem Gerät kamen noch keine Sicherheitsmaßnahmen wie TPM, Auslesen versteckter Signaturen auf der Festplatte und anderem zum Einsatz, was einem bei späteren Geräten (auch von anderen Herstellern) das Leben zur Hölle machen kann.
Bei der Gelegenheit habe ich auch noch versucht so viel Kontakt WL Reiniger in die beiden schlecht funktionierenden Drehgeber der Frontplatte zu bekommen. Durch den Spalt zwischen Leiterplatte und Abdeckung bekommt man genügend Reiniger in den Drehgeber hinein. Das hat geholfen, die beiden Drehgeber funktionieren wieder einwandfrei, mal sehen wie lange.
Ursprünglich wollte ich ein kleines Loch in die Kunststoffabdeckung bohren und dann den Reiniger direkt durch das Loch sprühen. Das habe ich dann doch gelassen, denn es hätte folgendes passieren können: Sobald der Bohrer durch den Kunststoff ist, hakt er sich ein und wird sofort nach unten gezogen, wo er die Kontaktschleifer trifft und zerstört. So schnell kann man gar nicht reagieren, um das zu verhindern. Ich hätte dann ein ernsthaftes Problem gehabt. Murphy sorgt zuverlässig dafür, dass genau so etwas passieren wird, man sollte ihm keine Gelegenheit bieten.

Somit ist diese völlig unproblematische Reparatur abgeschlossen, noch nie bin ich so günstig und problemlos an ein so hochwertiges Gerät gekommen.

Gruß
Karlheinz
Oscillar1
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Registriert: 16 Dez 2018, 22:40

Re: Tektronix TDS 5104 von der Ham Radio 2022

Beitrag von Oscillar1 »

Hallo Zusammen,

finde ich echt spannend Eure Beschreibungen. Ja ein TDS 7104 gibt. Da dachte ich gleich das die Bezeichnung an das legendäre analoge 7104 angelehnt ist war? Ist aber dann noch nicht so - eben weil es gibt auch 5104.

Bezüglich des Problems beim bohren. Ja ich kenne das auch von den Schiebeschaltern meiner Philips Scopesammlung. I.d.R. wollte ich die Schiebeschalter nicht komplett zerlegen und hatte auch die Idee mit dem Loch bohren. Man denkt zuerst an bohren mit dem Bohrständer. Dadurch kann man den Vorschub exakt fein dosieren und der Bohrer sich nicht selber reinziehen.
Ja und wenn man partout sein Potigehäuse nicht von der Grundplatte aus welchem Grund auch immer abbauen will/kann: Ich habe auch schon einen leichten Heimwerkerbohrständer fest auch eine im Schraubstock eingespannte Holzplatte geschraubt und durch ein Loch in der Platte auf der anderen Seite die Frontplatte mit dem ein Loch zu versehenden Poti/Schalter so mit Zwischenhölzern positioniert, das der Bohrer nur 2mm ab der Gehäuseaussen ins Innere bewehen kann.
Das ist aber auch eine mühsame Fummelarbeit!

Gruss
Debo
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